AGBs

Allgemeine Geschäftsbedingungen der
Wibo – Technologiekommunikation GmbH

Stand 02.2018


Gegenstand des Vertrages, Bestandteile, Geltungsbereich und mögliche Änderungen

Die nachstehenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Rechtsgeschäfte zwischen der Wibo – Technologiekommunikation GmbH (im weiteren Agentur genannt) und ihrer Vertragspartner (im weiteren Kunde genannt). Insbesondere geht es um die Erbringung von Beratung, Idee, Konzeption und Umsetzung, einschließlich Produktion entsprechender Maßnahmen im Bereich der Marketing- und Unternehmenskommunikation.

Vergütung von Leistungen, Neben-, Zusatz- und Fremdleistungen sowie Arbeitsunterlagen und elektronische Daten

  • Es gilt die durch Angebot und Auftragserteilung vereinbarte Vergütung. Die zu erbringende Leistung ergibt sich aus schriftlichen oder mündlichen – auch telefonischen Briefings.
  • Bei länger andauernden Projekten können Teilleistungen nach Projektfortschritt durch die Agentur in Rechnung gestellt werden. Unvorhergesehener Mehraufwand wird von der Agentur angezeigt, sofern er die Höhe von 10% des Auftragswertes übersteigt. Es wird der tatsächlich entstandene Aufwand auf Basis der Stundensätze der Agentur abgerechnet – sofern nichts anderes schriftlich vereinbart ist.
  • Nebenkosten wie Reise- oder Kurierkosten werden nach Aufwand abgerechnet. Fremdkosten für externe Spezialisten wie Fotografen, Stylisten, etc. sowie Produktionskosten für z. B. für Print- oder Digitalmedien werden zuzüglich einer Handlingsfee berechnet.
  • Für Mediabuchungen gilt: Die vom Verlag gewährten AE-Provisionen verbleiben bei der Agentur, alle für den Kunden ausgehandelten Rabatte werden vollständig in Abzug gebracht.
  • Ansprüche von Verwertungsgesellschaften (z. B. GEMA) sind vom Kunden zu tragen. Werden dies zunächst durch die Agentur übernommen, sind sie vom Kunden zu ersetzen.
  • Alle Arbeitsunterlagen einschließlich der elektronischen Daten, die im Rahmen der Auftragsbearbeitung erstellt werden, verbleiben bei der Agentur. Durch das vereinbarte Honorar ist die vereinbarte Leistung abgegolten. Dazu gehören ausdrücklich nicht die im Prozess erarbeiten Zwischenschritte, wie beispielsweise Originalskizzen oder offene Daten.

Besondere Pflichten der Agentur

  • Die Agentur verpflichtet sich alle Kenntnisse, die sie aufgrund eines Auftrags vom Kunden erhält, zeitlich unbegrenzt streng vertraulich zu behandeln. Insbesondere ist sie verpflichtet, Mitarbeiter sowie involvierte Dritte zum Stillschweigen zu verpflichten.
  • Die Agentur verpflichtet sich den Kunden über mögliche Konkurrenzsituationen zu informieren und gewährt auf Verlangen Konkurrenzausschluss für konkrete im einzelnen festzulegende Bereiche: Produkte, Märkte, etc.

Besondere Pflichten des Kunden

  • Der Kunde verpflichtet sich der Agentur alle zur Leistungserbringung erforderlichen Informationen und Unterlagen fristgerecht und unentgeltlich zur Verfügung zu stellen.
  • Der Kunde vergibt im Zusammenhang mit einem laufenden Projekt nur nach Rücksprache und im Einvernehmen mit der Agentur Aufträge an andere Dienstleister oder Agenturen.
  • Der Kunde verpflichtet sich, die von der Agentur hinzugezogenen Freien Mitarbeiter oder Dritte bis zu 12 Monate nach Abschluss des Projektes weder unmittelbar noch mittelbar mit Projekten zu beauftragen. Dies gilt ausdrücklich auch für Mitarbeiter der Agentur nach Ihrem Ausscheiden.

Urheber- und Nutzungsrecht

  • Sämtliche von der Agentur erstellte Ideenskizzen, Konzeptionen, Entwürfe, Kreationen in Wort und Bild sind urheberrechtlich geschützte Werke – ausdrücklich auch dann, wenn sie nicht die geforderte Schöpfungstiefe aufweisen.
  • Mit der vollständigen Zahlung des vereinbarten Honorars werden dem Kunden die Rechte zur Nutzung in dem vereinbarten zeitlichen, räumlichen und inhaltlichen Rahmen übertragen. Die Leistungen der Agentur dürfen nicht ohne ihre Zustimmung genutzt, bearbeitet, verändert oder weitergegeben werden. Die Agentur hat einen Rechtsanspruch über den Umfang der Nutzung informiert zu werden.
  • Die Agentur darf die von ihr entwickelten Kommunikationsmittel angemessen und branchenüblich signieren und den erteilten Auftrag zur Eigenwerbung nutzen.

Haftung und Schlussbestimmung

  • Die Agentur haftet nur bei Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Das Risiko der rechtlichen Zulässigkeit der von der Agentur erarbeiteten Maßnahmen und Medien trägt der Kunde.
  • Wird die Agentur von Dritten aufgrund von Gestaltung, Inhalt oder Ausführung auf Unterlassung oder Schadensersatz in Anspruch genommen, stellt der Auftraggeber die Agentur von der Haftung frei.
  • Kommt es hinsichtlich eines beauftragten Projektes zu einem Streitfall, ist ein außergerichtliches Mediationsverfahren zu durchlaufen, bevor ein gerichtliches Verfahren eingeleitet wird.
  • Erfüllungsort für Lieferungen und Leistungen sowie Gerichtsstand ist Stolberg / Aachen.
  • Die Unwirksamkeit einzelner Bedingungen berührt die Wirksamkeit des Vertrages nicht.
  • Soweit nicht anders vereinbart ist auf Vertragsverhältnisse mit ausländischen Auftraggebern deutsches Recht anwendbar.
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